Grundlehrgang bestanden!

Grundlehrgang bestandenen Vier Wochenenden, zuzüglich einem Erste Hilfe Kurs mit Zusatzstunden für die Feuerwehr, machen zusammen 70 Stunden Ausbildung. Dieser Aufgabe stellten sich 35 meist junge angehende Feuerwehrfrauen und -männer aus dem Schwalm-Eder-Kreis in Schwalmstadt Ziegenhain. Vier davon kommen aus dem Gilserberger Hochland und konnten kürzlich die Urkunden von Lehrgangsleiter Christian Nill entgegennehmen.  Wir wünschen ihnen alles Gute für die weitere Laufbahn in der Freiwilligen Feuerwehr.v.l.n.r. Sebastian Stremme (Gilserberg), Stefan Wahl (Sebbetetrode), Nick Vaupel (Gilserberg).Einzelbild: Söhren Schuh (Lischeid)

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Pkw brannte komplett aus 

Am Donnerstag, den 01.11.2018 wurden die Feuerwehren Schönstein und Gilserberg zu einem brennenden PKW zwischen Moischeid und Schönstein gerufen. Gegen 16:20 Uhr bemerkte der Fahrer eines Mercedes Kombis Flammen im Innenraum seines Fahrzeuges. Er fuhr in einen Feldweg und rief die Feuerwehr über Notruf 112. Als die ersten Einsatzkräfte nur wenige Minuten später an der Einsatzstelle eintrafen brannte das Fahrzeug bereits in voller Ausdehnung. Das Feuer wurde mit dem Löschwasser der beiden  eintreffenden Einsatzfahrzeuge von einem Trupp unter Atemschutz abgelöscht. Verletzt wurde während des Einsatzes niemand, es waren 23 Einsatzkräfte über 1,5 Stunden im Einsatz. Am Fahrzeug älteren Baujahrs entstand ein Totalschaden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden mit Bindemittel abgebunden.

 

Jagdgenossen spenden an Voraushelfer 

V.l.n.r.: Jörg Herche, Thomas Gömpel, Rainer Barth, Marius Damm, Thomas Schlung, Oliver Neuwirth, Erwin Schömann, Markus Schneider

Am vergangenen Wochenende übergaben die Jagdgenossen aus Itzenhain/Appenhain den Voraushelfern eine Geldspende über 500,- Euro. Oliver Neuwirth und Erwin Schömann übergaben das Geld im Beisein von Bürgermeister Rainer Barth und einigen Voraushelfern an Thomas Schlung während einer Übung am Samstag. Das Geld wird laut Schlung zur Anschaffung neuer medizinischer Ausrüstung und Schutzbekleidung verwendet. Er bedankte sich bei den Waldinteressenten und betonte die Wichtigkeit solcher Spenden, da die Helfer rein ehrenamtlich tätig sind. Die Voraushelfer der Freiwilligen Feuerwehr rücken im Jahr etwa 50 mal aus um noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes erste Hilfe zu leisten. Das System der Hochlandfeuerwehr ist in dieser Art einzigartig im Schwalm-Eder-Kreis und hat Modellcharakter. Seit über 11 Jahren sind die 14 Voraushelfer schon über 500 mal im Einsatz gewesen.

Neue Zugführer im Team der Hochlandfeuerwehr

SEBBETERODE | HEIMBACH. Zwei Feuerwehrangehörige aus der Gemeinde Gilserberg haben kürzlich mit Erfolg an einem der höchsten Führungslehrgänge im ehrenamtlichen Feuerwehrwesen teilgenommen. Marius Böse von der Feuerwehr Sebbeterode und Stefan Stehl von der Feuerwehr Heimbach bestanden beide den Zugführerlehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule.

In einer zweiwöchigen Ausbildung in Kassel wurden ihnen Kenntnisse zur Führung und Leitung von größeren Feuerwehreinheiten bei Bränden, Unfällen oder Katastrophen vermittelt. Neben theoretischen Unterrichtseinheiten standen auch praktische Übungen und taktische Schulungen an der Planübungsplatte auf dem Ausbildungsplan. Beide konnten während mehrerer Prüfungsteile die Prüfungskommission von ihren Fähigkeiten und Kenntnissen überzeugen.

Marius Böse ist derzeit als Gemeindejugendfeuerwehrwart, Stefan Stehl als stellvertretender Wehrführer tätig. Der Zugführerlehrgang berechtigt beide auch weitergehende Führungsaufgaben in der Feuerwehr zu übernehmen. Gerade in der heutigen Zeit finden sich, aufgrund der immer weiter steigenden Anforderungen, immer weniger ehrenamtliche Führungskräfte, die Verantwortung übernehmen wollen. „Wir gratulieren beiden zum bestandenen Lehrgang und hoffen, dass sie ihr Wissen bei allen Einsätzen und Übungen zum Wohle aller Beteiligten einsetzen können“, so Gemeindebrandinspektor Markus Böse

Das Zertifikat zur Führung 

Vor kurzem konnte Heiko Böth aus Sachsenhausen die Lehrgangsbescheinigung der Hessischen Landesfeuerwehrschule über den bestandenen Gruppenführerlehrgang in Empfang nehmen. Heiko Böth ist stellvertretender Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg-Sachsenhausen und hat in Vollzeit einen zweiwöchigen Lehrgang in Kassel besucht. Dort wird Führungskräften in Theorie und Praxis Wissen vermittelt, welches benötigt wird, Löschgruppen im Einsatz zu führen und geeignete Maßnahmen zur Gefahrenabwehr zu treffen ohne die Einsatzkräfte zu gefährden. Der Gruppenführerlehrgang ist Voraussetzung um das Amt des Wehrführers ausüben zu dürfen. Wir gratulieren ihm zum bestandenen Lehrgang und wünschen ihm für zukünftige Einsätze immer eine glückliche Hand

Baum blockierte Kreuzung

Am Dienstagabend um 21:48 Uhr wurde die Feuerwehr Gilserberg zu einem umgestürzten Baum gerufen. Der Baum blockierte den Kreuzungsbereich auf der L3155 in Höhe der Einfahrt Sebbeterode. Die Einsatzkräfte sicherten die Gefahrenstelle ab, leuchteten die Einsatzstelle aus und räumten den Baum zur Seite. Es waren neun Einsatzkräfte der Feuerwehr Gilserberg im Einsatz. Nach einer Stunde konnte die Straße wieder gefahrlos passiert werden

Auto stand in Vollbrand

Am Montag, den 30. Juli 2018 gegen 17 Uhr wurde die Feuerwehr Gilserberg zu einem PKW-Brand B 3 Richtung Schönau alarmiert. Bei Eintreffen der Feuerwehr stand der PKW bereits im Vollbrand, das Feuer breitete sich auf das dürre Gras im angrenzenden Straßengraben aus. Der Fahrer des PKW war unverletzt und teilte mit, das er wegen technischer Probleme am Fahrzeug stehengeblieben sei und dann Rauch aus dem Motorraum bemerkte. Um ausreichend Wasser für die Löscharbeiten zur Verfügung zu haben, ließ Einsatzleiter Oliver Neuwirth sofort noch die Feuerwehr Sebbeterode nachalarmieren. Das Feuer wurde unter Einsatz von Atemschutz gelöscht, nach der Bergung des PKW durch den Abschleppdienst wurde die Straße mit Hilfe des Bauhofbaggers gereinigt.

 

Im Einsatz bis ca. 19.30 Uhr waren die Feuerwehren aus Gilserberg und Sebbeterode mit 16 Personen, die Polizei Schwalmstadt mit 2 Funkstreifen sowie der Bauhof der Gemeinde Gilserberg mit 2 Personen.

Getreidefeld stand in Flammen

Am 13.07.2018 wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde Gilserberg zu einem brennenden Getreidefeld in Gilserberg gerufen. Unterstützt wurden sie durch wasserführende Fahrzeuge aus Densberg und Jesberg. Einen Tag später brannte eine Hecke an gleicher Stelle. Diese konnte durch die Feuerwehr Gilserberg schnell gelöscht werden.

Dieselleck und Flächenbrand hielt Feuerwehren in Atem

Gefahrstoffaustritt und Brand fordert die Feuerwehr zeitgleich

Die Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg wurden am Montagvormittag zu zwei Einsatzstellen gleichzeitig gerufen. Um 10:42 Uhr alarmierte die Leitstelle zu einem Gefahrstoffaustritt auf der B3 bei Sebbeterode. Neben den Feuerwehren Gilserberg und Sebbeterode waren auch der Gefahrstoffzug Schwalmstadt und der Unterstützungsdienst Melsungen alarmiert. An der Einsatzstelle angekommen konnte Gemeindebrandinspektor Markus Böse jedoch erstmal Entwarnung geben, da es sich lediglich um auslaufenden Dieselkraftstoff aus einem LKW Kraftstofftank handelte, daher wurde die Überörtliche Unterstützung schnell abbestellt. Ein LKW Fahrer hatte auf dem Parkplatz bei Sebbeterode an einem Stein am Wegesrand seinen Tank aufgerissen. Kurz nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle lief gegen 10:50 Uhr ein zweiter Alarm für die Brandschützer ein. Eine Rundballenpresse hatte auf einem Feld in Gilserberg am Ortsausgang in Richtung Moischeid Feuer gefangen. Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Gilserberg machte sich sofort von der B3 auf den Weg zum Brand in Gilserberg und wurde dort kurze Zeit später durch die Feuerwehren Moischeid, Itzenhain, Lischeid und Sachsenhausen unterstützt.

Auf der B3 bei Sebbeterode wurden insgesamt 500 Liter Diesel durch die Feuerwehr aus dem defekten Tank abgepumpt, zwischengelagert und nach der Reparatur der Tankeinrichtung wieder ins Fahrzeug zurückgepumpt. Dort waren 19 Einsatzkräfte vor Ort. Der Eintritt von Diesel ins Erdreich konnte verhindert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro.

Das brennende Feld bei Gilserberg wurde ebenfalls abgelöscht. Hilfreich war es, dass Landwirte bereits eine Schneise mit einem Pflug gezogen hatten, sodass sich das Feuer nicht unkontrolliert ausbreitete. Eine Strohpresse wurde beschädigt und etwa 600 qm Stoppelfeld brannten ab. Als Brandursache kann von einem technischen Defekt an der Presse ausgegangen werden. Die Höhe des Sachschadens ist nicht bekannt. Hier waren  24 Einsatzkräfte im Einsatz.

Die neu eingeführte "Georeferenzierte Alarmierung" der Leitstelle im Schwalm-Eder-Kreis wirkte sich positiv auf das Einsatzgeschehen aus. Das Leitstellensystem bezieht hierbei mehrere Faktoren beim Alarmvorschlag mit ein. Tageszeit, Leitsungsfähigkeit der Fahrzeuge, Anfahrtswege und Verfügbarkeit des Personals werden abgeglichen und dann danach alarmiert. Dadurch wurden zu dieser ungünstigen Tageszeit  fünf Feuerwehren in Marsch gesetzt um den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen. Zu recht, wie sich vor Ort herausstellte

Taubenverein spendet an Voraushelfer

Der Brieftaubenverein Gilserberg hat kürzlich eine Spende über 200 Euro an die Voraushelfer der Feuerwehr Gilserberg übergeben. Vereinsvorstand Hans Kummer, Herr Kirchner und Uwe Hess lobten das ehrenamtliche Engagement der Notfallretter und übergaben die Geldspende an den Leiter der Voraushelfergruppe Thomas Schlung im Beisein weiterer Voraushelfer und des Bürgermeisters Rainer Barth. Die Voraushelfer leisten einen einzigartigen Dienst an der Bevölkerung der Gemeinde Gilserberg und sind bei fast allen medizinischen Notfällen als erstes zur Stelle um Erste Hilfe zu durchzuführen. Bereits seit 11 Jahren funktioniert dieses System im Gemeindegebiet tadellos.

Maschinistenlehrgang bestanden!

Marius Damm von der Feuerwehr Gilserberg hat an den letzten drei Wochenenden an einem Maschinistenlehrgang in Schwalmstadt teilgenommen und am vergangenen Samstag die Prüfung erfolgreich abgelegt. 
Maschinisten haben die Aufgabe die Löschfahrzeuge zur Einsatzstelle zu fahren und dort sämtliche Pumpen und Aggregate zu bedienen. Ein hohes technisches Verständnis ist hierfür unentbehrlich.  
Wir gratulieren und wünschen ihm bei allen Einsätzen und im Übungsdienst immer eine sichere Hand.

Feuerwehren löschen Deponie

Am Mittwoch den 09.05.2018 um 20:40 Uhr wurde die Feuerwehr Sebbeterode und Gilserberg zu einer brennenden Deponie in die Gemarkung Sebbeterode gerufen. Grünabfälle hatten aus bisher ungeklärter Ursache Feuer gefangen. Insgesamt  24 Feuerwehrkräfte waren über zwei Stunden im Einsatz um den Brand zu löschen.  Das Löschwasser musste über etwa 280 Meter Entfernung aus dem Hydrantennetz des Ortsgebietes gefördert werden. Verletzt wurde niemand, es entstand kein nennenswerter Sachschaden

Zwei neue Gruppenführer 


Am vergangenen Mittwoch, 09.05.2018 haben Michael Schaal aus Sebbeterode und Christian Kern aus Gilserberg an der Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel die Prüfung zum Gruppenführer erfolgreich abgelegt. Bereits drei angehende Führungskräfte aus der Gemeinde Gilserberg haben dieses neuen e-learning Konzept der Landesfeuerwehrschule in Anspruch genommen.

Vorangegangen waren drei Monate mit überwiegend theoretischen Inhalten im Selbststudium über ein e-learning-Portal und fünf Präsenztage an denen das Erlernte in praktischen Übungen in Kassel angewandt und umgesetzt werden musste.


Mit dem neuen e-learning-Konzept bietet die Landesfeuerwehrschule ein neues Zusatzangebot zum bewährten zweiwöchigen Vollzeitlehrgang für Gruppenführer an. Jeder Teilnehmer kann für sich individuell planen, wann und wie er den Themenkatalog durcharbeitet, um neben Arbeit und Familie so die Gruppenführerqualifikation zu erreichen. Während der Online-Phase stehen die Lehrkräfte der Feuerwehrschule regelmäßig über das Internet im Kontakt mit den Teilnehmern, um Fragen zu Themen wie z.B. "Brennen und Löschen", "Baukunde" oder "Einsatzlehre" zu beantworten. " 

Trotz aller Vorteile die ein e-learning Lehrgang bietet, erfordert er ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Motivation. Christian Kern und Michael Schaal sind beide Jugendwarte und können in Zukunft ihr erlerntes Wissen im Einsatz und in der Ausbildung der Feuerwehren in der Gemeinde Gilserberg anwenden. Wir wünschen ihnen viel Erfolg.

V.l.n.r.:  Michael Schaal, Christian Kern

 

   24 Stunden im Einsatz                 Jugendfeuerwehr erlebt Berufsfeuerwehrtag

 

GILSERBERG. Kürzlich veranstalteten die Jugendfeuerwehren des Gilserberger Hochlandes einen Berufsfeuerwehrtag. Etwa 45 Jugendliche und 20 Betreuer standen 24 Stunden im Feuerwehrhaus in Gilserberg und im Dorfgemeinschaftshaus in Itzenhain in Bereitschaft, um die vorbereiteten Einsätze abarbeiten zu können.

 

„Ölspuren mussten abgestreut, Keller ausgepumpt, Personen nach einem Verkehrsunfall gerettet und Brände gelöscht werden“, wie Marius Böse berichtet.

Die Jugendlichen erlebten über 24 Stunden den Alltag der Berufsfeuerwehr wozu auch Übungsdienste und die Pflege der Fahrzeuge gehörten. „Ein großer Dank geht an alle Helfer, die dazu beigetragen haben, dass dieser Tag stattfinden konnte. Ohne die Unterstützung der Mitglieder der Einsatzabteilungen, die den Kindern bei den Einsätzen halfen, hätten diese 24 Stunden nicht erfolgreich ablaufen können“, so Böse abschließend. (pm)

Eine starke Truppe!

Eine stattliche Anzahl von sieben Feuerwehrleuten aus dem Gilserberger Hochland nahmen am Grundlehrgang 1/2018 in Schwalmstadt mit Erfolg teil. Alle sieben Brandschützer sind erst seit kurzem aktive Feuerwehrangehörige der Einsatzabteilung und haben nun die feuerwehrtechnische Grundausbildung erhalten. Im Vorfeld mussten sie alle einen 16 stündigen Erste Hilfe Kurs besuchen. Der Grundlehrgang, den der Kreisfeuerwehrverband Ziegenhain organisiert und durchführt, dauerte dann nochmal 70 Stunden und wurde an vier Wochenenden durchlaufen. Sehr erfreulich ist es, dass auch drei neue Feuerwehrleute aus Lischeid den Lehrgang mit Erfolg besuchten. Noch Anfang diesen Jahres starteten die Brandschützer aus Lischeid einen dramatischen Aufruf an alle Einwohner des Dorfes, da viel zu wenig aktive Einsatzkräfte zur Verfügung standen. Kurz darauf haben sich sechs neue Einsatzkräfte zum Dienst gemeldet und drei von ihnen haben bereits jetzt den Grundlehrgang in der Tasche.
Gemeindebrandinspektor Markus Böse besuchte die Lehrgangsteilnehmer während des Lehrganges um sich ein Bild über die Ausbildung zu machen. Er gratuliert zum bestandenen Lehrgang und wünscht den Feuerwehrangehörigen alles Gute für ihre weitere Laufbahn in der Feuerwehr.
 
 
Foto:
 
v.l.n.r. Gemeindebrandinspektor Markus Böse, Marco Scheibeler (Sebbeterode), Marc Schmidt (Lischeid), Jan Luca Stehl (Winterscheid), Jens Sprenger (Lischeid), Sebastian Helmbrecht (Sachsenhausen), Alexander Möbus (Lischeid), Tim Daum (Itzenhain)

Spende soll Leben retten!

Am vergangenen Dienstag übergab der Vorsitzende des Vereins "Wir für Schönau", Lothar Dietrich eine Spende von 500,- an die Medizinischen Voraushelfer der Feuerwehr in der Gemeinde Gilserberg. Er lobte den vorbildlichen Einsatz für die Mitbürgerinnen und Mitbürger und wünschte den anwesenden Medizinischen Voraushelfern "das sie immer unbeschadet von ihren Einsätzen zurückkommen."
Der Leiter der Voraushelfergruppe, Thomas Schlung dankte dem Schönauer Verein herzlich und kündigte an, das Geld für die Beschaffung von Schutzkleidung und medizinischer Ausstattung zu verwenden. Ebenfalls anwesend waren Bürgermeister Rainer Barth, Gemeindebrandinspektor Markus Böse sowie Renate Kunz und Frank Göring vom Verein " Wir für Schönau" 

Hintergrund: 
Die Voraushelfer der Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg sind ehrenamtliche Helfer die bei lebensbedrohlichen Notfällen zusammen mit dem regulären Rettungsdienst alarmiert werden. Die Voraushelfer sind aufgrund ihrer örtlichen Nähe zum Einsatzort in der Regel vor dem Rettungsdienst vor Ort um Erste Hilfe zu leisten. Sie sind speziell ausgebildet und ausgestattet. Sie können z.B. einen lebensrettenden Elektroschock bei Herzkammerflimmern mit Hilfe eines mitgeführten Defibrillators auslösen. Es gibt zur Zeit 14 Voraushelfer im Gilserberger Gemeindegebiet. Diese werden pro Jahr etwa 50 mal zu Einsätzen gerufen.

Wollen sie das Voraushelfer - System ebenfalls unterstützen? Dann Spenden sie auf folgendes Konto:

Freiwillige Feuerwehr Gilserberg 
VR Bank Alsfeld
BIC: GENODE51ALS
IBAN: DE 345309 3200 000 2900793
Verwendungszweck: "Voraushelfer

Feuerwehren löschten Waldbrand 

Am Dienstag, den 10.04.2018 um 16:40 Uhr wurde die Feuerwehr Gilserberg und Itzenhain zu einem Waldbrand in der Gemarkung Itzenhain gerufen. Es brannte eine Fläche von ca. 2500 qm Waldboden im Bereich einer alten Sandgrube. Da das Löschwasser nur mit Fahrzeugen an die Einsatzstelle transportiert werden konnte kamen die Feuerwehren Winterscheid, Heimbach und Lischeid ebenfalls zum Einsatz.
Unterstützt wurden die Einsatzkräfte noch durch einen ortsansässigen Landwirt der mit einem Güllefass Wasser an den Brandort transportierte. Durch das unwegsame Gelände gestalteten sich die Löscharbeiten zusätzlich schwierig. Nach etwa zwei Stunden konnte "Feuer aus" gemeldet werden. Es waren insgesamt 34 Einsatzkräfte der Gilserberger Feuerwehren im Einsatz. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist bislang unklar.

Bei der Feuerwehr Sachsenhausen funkt es!

Auf zwei neue Sprechfunker kann die Feuerwehr Gilserberg - Sachsenhausen in Zukunft zurückgreifen.
Dominik Kaufmann und Heiko Böth legten nach einem Lehrgang im Feuerwehrstützpunkt in Ziegenhain die Prüfung erfolgreich ab. Wir gratulieren und wünschen immer guten Empfang bei Übung und Einsatz!

Foto:
vl.nr. Dominik Kaufmann, Heiko Böth

An alle Kinder und Jugendlichen im Hochland!

Wir suchen einen Namen für unser neues Feuerwehrauto!

 

HLF ist die Abkürzung für unser nagelneues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug. Ein ziemlich sperriger Name, oder? Jetzt ist eure Kreativität gefragt! Zur offiziellen Einweihung des Fahrzeugs am Freitag, dem 13. April suchen wir einen möglichst einfallsreichen, lustigen oder auch ungewöhnlichen Namen. Sendet uns eure Vorschläge gerne per Mail an: jf-gilserberg@gmx.de oder per Post an: Freiwillige Feuerwehr Gilserberg, Stichwort „HLF“, Kasseler Straße 23, 34630 Gilserberg. Das Fahrzeug wird dann am 13.April um 18:30 Uhr auf euren Namen "getauft"!

 

Wenn ihr mögt, könnt ihr auch gern ein Bild unseres neuen Autos oder eurer eigenen Feuerwehr-Ideen malen und uns zuschicken. Die Bilder stellen wir dann im Feuerwehrhaus in Gilserberg aus.

Aus allen eingegangenen Vorschlägen suchen wir die besten drei heraus. Die Einsender können sich am Tag der Fahrzeugtaufe über tolle Preise freuen!

 

Einsendeschluss ist der 06. April 2018!

 

Bitte vergiss nicht deinen Namen mit Adresse und Alter anzugeben!

 

Ihr seid zwischen 10 und 17 Jahren alt und habt jetzt Lust bekommen, das neue Auto in Aktion zu erleben und Teil eines klasse Teams zu werden? Dann kommt zur Jugendfeuerwehr, immer freitags ab 18 Uhr am Feuerwehrhaus in Gilserberg!

 

Du bist noch nicht 10 Jahre alt, brennst aber schon für große rote Autos? Dann bist du bei der Hochland Kinderfeuerwehr genau richtig! Einmal im Monat lernst du hier alles, was du über die Feuerwehr schon immer wissen wolltest.

 

 

 

Truppführerlehrgang bestanden!

Michael Stumpf von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg - Sebbetrode hat am vergangenen Wochenende den Truppführerlehrgang mit Erfolg abgeschlossen. Die Ausbildung dauerte insgesamt zwei Jahre und wurde mit dem Lehrgang und der Abschlussprüfung  in Borken beendet. Der Truppführerlehrgang ist der erste Schritt um Führungsverantwortung in der Feuerwehr zu übernehmen. Besonders erfreulich ist es, das Michael Stumpf als sogenannter "Quereinteiger" erst relativ spät zur Feuerwehr gekommen ist und sich dort jetzt sehr engagiert. Wir gratulieren zur bestandenen Prüfung! 

 

 

Drei neue für den Innenangriff!

Am Wochenende beendeten drei Feuerwehrkräfte aus der Gemeinde Gilserberg den Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit Erfolg. Eugen Eirich (Sachsenhausen) Julian Wagner (Sebbeterode) und Mara Schwalm (Sachsenhausen) verstärken in Zukunft das Team der Brandbekämpfer im Hochland. Herzlichen Glückwunsch!

Ereignisreicher Tag für die Feuerwehren 

Der strenge Ostwind am vergangenen Samstag sorgte für eine Reihe von Einsätzen für die Feuerwehren in der Gemeinde Gilserberg. Insgesamt sieben mal musste an diesem Tag ausgerückt werden. Um 08:00 Uhr morgens wurde die Feuerwehr Itzenhain erstmals zu einem umgestürzten Baum zwischen Bellnhausen und Mengsberg gerufen. Unterstützt wurden sie bei den Räumungsarbeiten von Einsatzkräften aus Gilserberg. Das sollte aber nicht der letzte Einsatz für die Brandschützer an diesem Tag bleiben. Ingesamt fünf mal rückten alleine die Einsatzkräfte der Feuerwehr Itzenhain im Laufe des Tages aus um die Straße von Bäumen zu räumen wobei sie auch einmal durch die Feuerwehr Mengsberg unterstützt wurden. Der Tag ging turbulent weiter für die ehrenamtlichen Helfer, denn um die Mittagszeit wurden die Voraushelfer zudem zu einem Medizinischen Notfall in Schönau alarmiert. Auch nachts waren die Feuerwehren aus Itzenhain, Lischeid und Gilserberg nochmals im Einsatz um weitere Bäume von der Fahrbahn zwischen Itzenhain und Lischeid zu räumen. Die Lage beruhigte sich gegen 23:00 Uhr und ein ereignisreicher Tag im Gilserberger Hochland ging zu Ende.

Müllcontainer wurden Raub der Flammen 

In der Nacht zu Sonntag den 25.02.2018 wurde die Feuerwehr Gilserberg um 01:15 Uhrzu einem Kleinbrand (F1) in das Gewerbegebiet Entenpfuhl gerufen. Auf dem Grundstück der dortigen Nachsorgeeinrichtung brannten zwei Müllcontainer. Ein Beschäftigter der Einrichtung könnte noch vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte die beiden Tonnen vom Gebäude wegziehen. Vermutlich hat er damit die Brandausbreitung auf den Dachüberstand des Nebengebäudes verhindert. Der Feuerwehr, die nur wenige Minuten nach der Alarmierung mit insgesamt 13 Einsatzkräften vor Ort war, blieb nur das Ablöschen der Kunststoffreste und des Mülls. Wie schon beim Wohnhausbrand eine Woche zuvor in Moischeid, machten dabei die eisigen Temperaturen den Feuerwehrleuten zu schaffen. Verletzt wurde niemand und die Brandursache ist bislang noch unklar. Der Einsatz dauerte etwa eine Stunde. Die Polizei ermittelte noch während des Einsatzes

Wohnhausbrand in Moischeid

Am Samstag den 17.02.2018 kam es im Gilserberger Ortsteil Moischeid zum Brand eines Wohnhauses. Vermutlich brach das Feuer im Keller des Einfamilienhauses aus. Eine Nachbarin setzte um 22:28 Uhr den Notruf über die Notrufnummer 112 ab. Die Feuerwehr aus der Kerngemeinde Gilserberg hielt zu diesem Zeitpunkt ihre Jahreshauptversammlung im Feuerwehrhaus ab und war daher sofort einsatzbereit. Als wenige Minuten später die Einsatzkräfte aus Moischeid und Gilserberg an der Einsatzstelle eintrafen, schlugen die Flammen bereits aus der Kellereingangstür des Gebäudes. Zwei Glasflaschen die der Bewohner des Hauses noch aus der Gefahrenzone bergen wollte waren ebenfalls in Brand geraten. Das Feuer breitete sich rasch über den Treppenraum in den Flur im Erdgeschoss aus, dort konnte die Feuerwehr die Brandausbreitung mit mehreren Atemschutztrupps im Innenangriff stoppen. Die Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg waren mit insgesamt 67 Einsatzkräften über drei Stunden im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war die Polizei, eine Rettungswagenbesatzung  und der zuständige Energieversorger. Der Löscheinsatz wurde durch die frostigen Temperaturen zusätzlich erschwert. Verletzt wurde niemand, der Gebäudeschaden wird auf ca. 80.000,- geschätzt. Das Haus, in dem Renovierungsarbeiten vorgenommen wurden, ist stark zerstört und nicht mehr bewohnbar. Die Strom- und Wasserversorgung wurde nach dem Einsatz abgestellt. Die Brandursache ist bislang unklar, die Polizei ermittelt.

Finanzspritze für Einsatzfahrzeug 

Spendenübergabe an Feuerwehr-Voraushelfer Gilserberg

 

Mit einer Spende von 500 Euro beteiligt sich der Handels- und Gewerbeverein „Aktives Gilserberger Hochland“ an der Finanzierung des Einsatzfahrzeuges für die Einsatzgruppe der Voraushelfer der Feuerwehr Gilserberg. Ergänzt um einen weiteren Betrag wurde die Summe durch das Team des Alten- und Pflegeheim KIKRA aus Gilserberg, die den Erlös des gemeinsam mit dem Gewerbeverein durchgeführten Nikolausmarktes  2017 auf dem KIKRA Gelände ebenfalls den Voraushelfern zur Verfügung stellten. 

Bei einer Feierstunde zur offiziellen  Spendenübergabe im Gilserberger Feuerwehrhaus erinnerte der stellvertretende Vorsitzende des Gewerbevereins Martin Dippel an die seit über 10 Jahren währende Erfolgsgeschichte des Voraushelfersystems in Gilserberg. Das im Schwalm Eder Kreis einmalige Konstrukt im Verbund der Feuerwehr habe vielen Menschen entscheidend geholfen und Leben gerettet. Martin Dippel erinnerte an den kürzlich verstorbenen Vorsitzenden des Gewerbevereins Gilserberg, Werner Daume, der die Unterstützung der Arbeit der Voraushelfer vorangetrieben habe und einen entscheidenden Anteil am Zustandekommen der Spendenaktion hatte.

Für die Feuerwehr Gilserberg und die anwesenden Voraushelfer dankten Oliver Neuwirth und Thomas Schlung für die Spenden und erläuterten den erschienenen Vertretern des Vorstandes des Gewerbevereins, Frau Carmen Wolff-Heinrich von der KIKRA sowie Vertretern des Gilserberger Gemeindevorstandes Details aus der laufenden Arbeit, Pläne für die weitere Entwicklung und  zum anzuschaffenden Fahrzeug. Gemeinsam konnten sich die Anwesenden noch von der guten Ausstattung im Gilserberger Feuerwehrhaus überzeugen.

Für weitere 30 Jahre Sicherheit in der     Gemeinde Gilserberg!

Ein fabrikneues HLF 10 könnte eine Delegation der Einsatzabteilung Gilserberg am 10. Januar 2018 in Giengen entgegennehmen. Das Fahrzeug ersetzt ein 30 Jahre altes LF 16  in der Kerngemeinde. Das HLF ist geländegängig, hat 1200 l Löschwasser an Bord und ist neben einer Rückfahrkamera mit einem elektropneumatischen Lichtmast auf LED Basis ausgestattet. 

Feuerwehr rettet Mann aus verrauchter Wohnung!

Wie lebenswichtig ausgebildete Feuerwehrleute vor Ort sind, sollte die Aktion "Haushaltslöscheimer" der Feuerwehr Lischeid vom 15.12. zeigen. Auf traurige Art hat sich die Wichtigkeit dieser Aktion keine 30 Stunden nach deren Abschluss bereits gezeigt. In der heutigen Sonntag Nacht gg. 02:45 Uhr wurde die FF Lischeid zu einer "unklaren Rauchentwicklung mit vermisster Person" nach F4 in Lischeid alarmiert.
Auf dem Herd vergessenes Essen hat einen Rauchender aktiviert. Durch dessen Piepen aufmerksam gewordene Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Diese rückte mit dem Ortsteilwehren Gilserberg, Sebeterode, Winterscheid, Heimbach, Itzenhain und natürlich auch Lischeid aus. Aus Lischeid waren lediglich zwei Kameraden vor Ort, darunter kein Atemschutzgeräteträger (AGT). Erst die nachrückenden AGT aus Winterscheid, Gilserberg und Heimbach konnten den noch schlafenden Mann aus der verrauchten Wohnung retten. Dieser wurde mit einer Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Neben den Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg waren auch ein RTW, ein NEF, eine Streife der Polizei sowie die SEG des DRK im Einsatz.
Wir wünschen der verletzten Person alles Gute. Und für unsere Arbeit im Sinne Ihrer Sicherheit wünschen wir uns dringend personelle Verstärkung!

 

Neues e-learning Konzept: Gruppenführerlehrgang bestanden! 


Am vergangenen Mittwoch, 29.11.2017 hat Stefan Stehl aus Heimbach an der Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel die Prüfung zum Gruppenführer erfolgreich abgelegt. Er ist der erste Teilnehmer an einem e-learning Lehrgang aus dem Verbandsbereich des Kreisfeuerwehrverbandes Ziegenhain.
 
Vorangegangen waren drei Monate mit überwiegend theoretischen Inhalten im Selbststudium über ein e-learning-Portal und fünf Präsenztage an denen das Erlernte in praktischen Übungen in Kassel angewandt und umgesetzt werden musste.
Mit dem neuen e-learning-Konzept bietet die Landesfeuerwehrschule ein neues Zusatzangebot zum bewährten zweiwöchigen Vollzeitlehrgang für Gruppenführer an. Jeder Teilnehmer kann für sich individuell planen, wann und wie er den Themenkatalog durcharbeitet, um neben Arbeit und Familie so die Gruppenführerqualifikation zu erreichen. Während der Online-Phase stehen die Lehrkräfte der Feuerwehrschule regelmäßig über das Internet im Kontakt mit den Teilnehmern, um Fragen zu Themen wie z.B. "Brennen und Löschen", "Baukunde" oder "Einsatzlehre" zu beantworten. " 
 
Trotz aller Vorteile die ein e-learning Lehrgang bietet, erfordert er ein hohes Maß an Selbstdisziplin und Motivation. Stefan Stehl ist stellvertretender Wehrführer der Feuerwehr Gilserberg - Heimbach und kann in Zukunft sein erlerntes Wissen im Einsatz und in der Ausbildung der Feuerwehren in der Gemeinde Gilserberg anwenden. Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei. 

Schützenverein Schönstein spendet 1000,- Euro!

Jörg Herche, Thomas Gömpel, Thorsten England, Marius Böse, Hermann Langel, Hartmut Noll, Lothar Rockensüß, Thomas Borowski, Nicole Borowski, Rainer Barth, Ludwig Hofmeister, Barbara Wehner, Markus Böse, Günther Borowski, Holger Grunewald, Thomas Schlung,

                                                                                                            Gilserberg: Ein schönes Geschenk hatten die Mitglieder des Schönsteiner Schützenvereins da im Gepäck als sie die Gilserberger Voraushelfer der Feuerwehr (auch First Responder genannt) am vergangenen Sonntag im Feuerwehrhaus besuchten. Während ihres Jedermannschießens im Oktober hatten sie für die "gute Sache" gesammelt. Um auf das medizinische Voraushelfersystem der Feuerwehr aufmeksam zu machen, hatten sie sogar eigens eine Spendenbox in Form eines Feuerwehrautos gebastelt. Die Voraushelfer zeigten sich sichtlich beeindruckt über solch eine Unterstützung. 1000,-€ konnten die Schützenschwestern und -brüder den Feuerwehrleuten für die geplante Anschaffung eines neuen Einsatzfahrzeuges übergeben. Im Beisein des Bürgermeisters Rainer Barth und des Gemeindebrandinspektors Markus Böse nahm Thomas Schlung als Leiter der Voraushelfergruppe die Spende aus den Händen von Lothar Rockensüß dankend entgegen.


Die Voraushelfer der Feuerwehr Gilserberg kommen bei lebensbedrohlichen Notfällen zu Hilfe, wenn sie im Gemeindegebiet der Gemeinde Gilserberg die Notrufnummer 112 wählen. Sie leisten Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Die Voraushelfergruppe besteht aus 14 medizinisch ausgebildeten Feuerwehrleuten, die alle mit Notfallausrüstung ausgestattet sind. Dazu zählen auch 12 Defibrillatoren um einen lebensrettenden Elektroschock bei Herzkammerflimmern abgeben zu können. Etwa 50 solcher Einsätze leisten die ehrenamtlichen Helfer in der Gemeinde Gilserberg jedes Jahr.

Wer die Voraushelfer unterstützen möchte kann unter dem Stichwort "Voraushelfer" spenden. Spendenquittungen können auf Anfrage ausgestellt werden.
Bei Fragen wenden sie sich bitte an:
markusboese@aol.com oder t.schlung@web.de


Bankverbindung:

Freiwillige Feuerwehr Gilserberg
VR Bank HessenLand eG
BIC: GENODE51ALS
IBAN:  DE 345309 3200 000 2900793   
Verwendungszweck „Voraushelfer“



 

Neuer Truppführer!

Jannik Wagner von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg-Sebbeterode legte am vergangenen Wochenende die Abschlussprüfung zum Truppführer erfolgreich ab. Nach einer Ausbildungszeit von zwei Jahren mit regelmäßigen Teilnahmen an örtlichen und überörtlichen Ausbildungsveranstaltungen besuchte er an drei Wochenenden den Truppführerlehrgang in Borken. Der Lehrgang wird seit kurzem zentral von allen drei Kreisfeuerwehrverbänden dort angeboten. Jannik Wagner ist der erste Feuerwehrangehörige der Gemeinde Gilserberg der seine Ausbildung dort absolviert hat. Er hat mit der Truppführerausbildung den Grundstein für weitere zukünftige Führungslehrgänge gelegt. Wir wünschen ihm alles gute und freuen uns über solch motivierte Einsatzkräfte.

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen zur Hauptversammlung der Einsatzabteilungen 2017

Am Freitag, den 17.November trafen sich die Einsatzabteilungen der Gemeinde Gilserberg zusammen mit den Mitgliedern der Ehren- und Altersabteilung zur gemeinsamen Jahreshauptversammung 2017. Der Gemeindebrandinspektor und andere Funktionsträger gaben ihre Jahresberichte ab. So berichteten der Leiter des Atemschutzes Oliver Neuwirth, der Leiter der Voraushelfergruppe Thomas Schlung, die Leiterin der Kinderfeuerwehr Hildegard Damm, der Gemeindejugendfeuerwehrwart Marius Böse und der Digitalfunkbeauftragte Jens Schömann über ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Zahlreiche Mitglieder der Einsatzabteilung wurden befördert oder geehrt. Bürgermeister Rainer Barth dankte den Feuerwehrleuten für ihr außergewöhniches Engagement und gab einen Ausblick auf anstehende Beschaffungen. So sollen in den kommenden zwei Jahren zwei Feuerwehrhäuser in Sachsenhausen und Sebbeterode gebaut werden und neben einem neuen HLF 10 auch noch ein Kdow und ein TSF-W beschafft werden. Er beziffert die Investitionen in die Feuerwehr in den kommenden Jahren auf 1,5 Millionen Euro. Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Ilse und stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Norbert Mühling sprachen ebenfalls einige Worte zu den über einhundert Besuchern.

 

 

BEFÖRDERUNGEN:

 

Feuerwehrmann/-frau: Daniela Kappes, Nicolas Knauf

Oberfeuerwehrmann/-frau: Tobias Koch, Marcus Böth, Victoria Böth, Lukas Daum, Dennis Blaufuß, Julian Wagner

Löschmeister: Karsten Böth

Oberlöschmeister: Marius Böse

 

 

 

EHRUNGEN:

 

Anerkennungsprämie für 10 Jahre aktive Dienstzeit: Andrea Dippel, Anne Koch, Andreas Michaelis, Markus Nebe, Martin Riebeling, Tobias Schäfer, Jens Voigtmann

 

Anerkennungsprämie für 30 Jahre aktive Dienstzeit: Andreas Bieber, Jörg Herche, Dirk Viehmeier

 

Silbernes Brandschutzehrenzeichen: Alexandra England

 

Bronzene Katastrophenschutzmedaille: Patrick Damm, Annika Schleiter

 

Floriansmedaille der JFw in Bronze: Annika Schleiter

 

Leitungsabzeichen in Bronze: Lukas Daum, Tobias Koch

 

Leistungsabzeichen in Silber: Janina Blaufuß

 

 

 

 

 

 

Feuerwehrleute drückten die Schulbank!

Gleich drei neue Sprechfunker und zwei neue Atemschutzgeräteträger kann die Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg seit kurzem verbuchen. Daniela Kappes, Dennis Blaufuß und Lukas Daum von der Feuerwehr Gilserberg besuchten einen Sprechfunklehrgang sowie Marcus Böth aus Winterscheid und Dennis Blaufuß aus Gilserberg einen Atemschutzgeräteterägerlehrgang. Alle haben die Lehrgänge bestanden und können in Zukunft bei Einsätzen und bei Übungen eingesetzt werden. Wir gratulieren zu dieser Leistung und wünschen alles gute für die Zukunft.

Kinderfeuerwehr überreicht "Tatze"

Am letzten Wochenende standen unsere Kleinsten der Feuerwehr im Mittelpunkt. Die Tatzenabnahme unserer Hochland-Kinderfeuerwehr mit anschließender Übernachtung im Feuerwehrhaus in Gilserberg lag an.

Bei der Tatzenabnahme gibt es drei verschiedene Stufen, die von dem Alter der Kinder und von der Dauer in der Kinderfeuerwehr abhängen. Es gab verschiedene Stationen, die bearbeitet werden musste. Unter anderem gab es die Erste-Hilfe-Station, eine Station, bei der die Kinder die Ausrüstung eines Feuerwehrmannes erkennen müssen oder auch eine Station, bei der die Kinder Gegenstände aus einem Feuerwehrauto benennen sollten.

Samstag Nachmittag begann das Spektakel um 15 Uhr. Bis ca. 17 Uhr ging die Abnahme, bei der wir nicht nur von einigen Helfern aus der Einsatzabteilung unterstützt wurden, sondern auch von Kameradinnen und Kameraden aus Merzhausen. Danach wurden ein paar Spiele gespielt. Da zu der Tatzenabnahme auch ein gemeinsames Projekt gehört, haben wir mit den Kindern einen großen Obstsalat gemacht. Es wurden viele, für manche Kinder bis dahin auch unbekannte, Früchte zubereitet. Nach dem gemeinsamen Abendessen ließen wir den Tag mit Popcorn und einem Film ausklingen.

Am nächsten Morgen waren, nicht nur durch die Zeitumstellung, viele Kinder sehr früh wach. So wurde früh angefangen mit dem Aufbau der Tische in der Fahrzeughalle. Denn es stand ein gemeinsames Frühstück mit allen Kindern, den Eltern, dem Bürgermeister, einigen Wehrführern und Jugendwarten der Gemeinde an.

Ab 9:30 Uhr saßen wir mit circa 60 Leuten in der Fahrzeughalle in Gilserberg und haben gemeinsam gefrühstückt. Anschließend wurde es für die Kinder spannend, da die Übergabe der Abzeichen anstand.

Nach ein paar Worten des Bürgermeisters Rainer Barth, des stellvertretenden Gemeindebrandinspektors Oliver Neuwirth und des Gemeindejugendwartes Marius Böse wurden den Kindern ihre Abzeichen überreicht.

Insgesamt haben 21 Kinder ein Tatzenabzeichen erhalten.

Die Stufe 1 wurde erreicht von Theresa Stehling (Moischeid) und Nick Vaupel (Gilserberg).

Die Stufe 2 wurde erreicht von Simon Damm (Moischeid), Justin Jakimiec (Gilserberg), Lenya Chrzanowski (Gilserberg) und Leon Chrzanowski (Gilserberg).

Die Stufe 3 wurde erreicht von Hüseyn Arslan (Moischeid), Jakob Stehl (Heimbach), Tim Graf (Gilserberg), Carla Herden (Gilserberg), Alina Itzenhäuser (Gilserberg), Kacper Neuman (Gilserberg), Theresa Schaal (Sebbeterode) und Ann-Kathrin Töpfer (Sebbeterode).

Weiterhin haben Asiye Arslan (Moischeid), Mareike Heck (Moischeid), Lena Pomorin (Moischeid), Henrike Delin (Schönau), Marlene Stehl (Heimbach), Daniel Herden (Gilserberg), Saskia Graf (Gilserberg), Johannes Trümmner (Gilserberg) und Xaver Jakimiec (Gilserberg) ihre Kinderfeuerwehrpässe erhalten, da diese nun in die Jugendfeuerwehren des jeweiligen Ortsteiles übergehen.

Abschließend können wir sagen, dass es ein gelungenes Wochenende mit tollem Abschluss war. Außerdem möchten wir allen Helfern danken, die bei den Stationen oder auch bei dem Auf- und Abbau geholfen haben!

 

Neuer Gruppenführer ausgebildet!

Karsten Böth aus Winterscheid hat im Oktober 2017 die Ausbildung zum Gruppenführer der Feuerwehr erfolgreich abgeschlossen. Er besuchte einen zweiwöchigen Vollzeitlehrgang an der Hessischen Landesfeuerwehrschule in Kassel und legte dort eine praktische und theoretische Prüfung ab. Er hat damit die Befähigung erhalten, in Zukunft Feuerwehreinheiten als Führungskraft zu führen. Er verstärkt das Team der Führungskräfte der Feuerwehren im Gilserberger Hochland, das zur Zeit aus 19 Gruppenführern und fünf Zugführern besteht. Wir gratulieren und wünschen ihm für sein verantwortungsvolles Ehrenamt alles gute.

Mit Atemschutz im Kampf gegen die Flammen

Tobias Koch von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg verstärkt das Team der Atemschutzgeräteträger in der Gemeinde Gilserberg. Er hat den Atemschutzgeräteträgerlehrgang mit Erfolg absolviert und ist ab sofort einsatzbereit. Etwa 50 Atemschutz-geräteträger stehen zur Zeit in der Gemeinde Gilserberg zur Verfügung um im Ernstfall Menschen aus brennenden Häusern zu retten oder Brandherde zu finden und zu löschen. Es wird immer schwieriger geeignete Einsatzkräfte zu finden die diese anspruchsvolle Tätigkeit durchführen können. Neben der uneingeschränkten gesundheitlichen Eignung ist die körperliche Fitness Grundvoraussetzung. Regelmäßige ärztliche Gesundheitschecks und Pflichtfortbildungen müssen durchlaufen werden um die Einsatzbereitschaft aufrecht zu erhalten.

 

Ohne Atemschutz kann eine Feuerwehr in der heutigen Zeit kaum noch Brände bekämpfen. Brennende Kunststoffe erzeugen tödliche Rauchgase und sind so heiß, dass ein Atemzug genügen würde die Atemwege zu verbrennen. Die Feuerwehr braucht immer vier Atemschutzgeräteträger gleichzeitig um tätig werden zu können. Zwei von ihnen gehen in das Gebäude vor um Menschen zu suchen und den Brand zu löschen, während zwei draußen als Sicherheitstrupp bereit stehen.  

Sprechfunklehrgang bestanden!

Anfang Oktober schlossen vier Einsatzkräfte der Gemeinde Gilserberg den Sprechfunklehrgang mit Erfolg ab. Victoria Böth und Marcus Böth aus Winterscheid, Julian Wagner aus Sebbeterode und Marc von Ritgen aus Schönstein erwarben nach einer Prüfung mit schriftlichen, mündlichen und praktischen Teil das Sprechfunkzeugnis zum Funken in Behörden mit Sicherheitsaufgaben (BOS). Wir gratulieren und wünschen alles Gute in ihrer weiteren Laufbahn in der Feuerwehr. (Das Lehrgangsfoto zeigt alle Teilnehmer des Lehrganges)

40 Jahre aktiver Dienst                                                         hohe Auszeichnung für drei Kameraden


in der vergangenen Woche wurden drei Angehörige der Gilserberger Feuerwehren für ihre 40-jährige aktive Dienstzeit in der Freiwilligen Feuerwehr ausgezeichnet. Thomas Böse und Christian Scheibeler aus Sebbeterode sowie Jürgen Vöhl aus Schönstein wurde im Rahmen einer Feierstunde in Homberg durch den Landrat Winfried Becker das "Goldene Brandschutzehrenzeichen" verleihen. Im beisein des Bürgermeisters Rainer Barth und des Gemeindebrandinspektors Markus Böse würdigte Becker die langjährige ehrenvolle Tätigkeit für das Allgemeinwohl und bezeichnete die Kameraden als Vorbilder für die Jugend.

 
v.l.n.r.: Kreisbrandinspektor Torsten Hertel, Gemeindebrandinspektor Markus Böse, Thomas Böse, Christian Scheibeler, Landrat Winfried Becker, Jürgen Vöhl, Bürgermeister Rainer Barth

Grundlehrgang bestanden 

Nicolas Knauf von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg schloss am vergangenen Wochenende als einziger Teilnehmer der Gemeinde Gilserberg den Grundlehrgang in Ziegehain mit Erfolg ab. Hinter im lagen vier Wochenenden, in denen er theoretisch und praktisch geschult wurde um in Zukunft an Übungen und Einsätzen teilnehmen zu können. Wir wünschen im viel Erfolg für seinen weiteren Weg in der Freiwilligen Feuerwehr. 

                      10 Jahre Voraushelfer                         Jubiläumsfest übertraf alle Erwartungen

Hunderte Besucher drängten sich am Sonntag während des Familientages auf dem Gelände der Feuerwehr Gilserberg. Es gab viel zu sehen und zu erleben. Vom virtuellen Rundfung im Cockpit des Rettungshubschraubers Christoph 7 bis hin zum Kinderfest mit Hüpfburg war alles vorhanden. Die Feuerwehr, das DRK, die Bundeswehr, die Maltheser und das THW  zeigten in zahlreichen Ausstellungen und Vorführungen ihr Können. Alles in allem ein gelungener Abschluß des dreitägigen Festes, das am Freitag mit der Verbandsversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes begann. Am Samstag wurde nach der Kranzniederlegung und einer Feierstunde kräftig gefeiert. Die Feuerwehr Gilserberg und alle Voraushelfer bedanken sich bei alles Besuchern. Besonders die hohe Spendenbereitschaft hat uns gezeigt, dass unserer Arbeit eine hohe Wertschätzung in der Bevölkerung zugrunde liegt.

 

Am Samstag, den 16.09.2017 informierten die medizinischen Voraushelfer der Feuerwehr aus dem Gilserberger Hochland die Kunden beim Brötchenkaufen über ihre Tätigkeit. Sie hatten vor dem Kellerwaldinfozentrum einen Informationsstand aufgebaut und gaben Infos über ihre Ausrüstung und Tipps zur Ersten Hilfe. Gleichzeitig machten sie auf ihr Jubiläumsfest am kommenden Wochenende aufmerksam. Bürgermeister Rainer Barth nutzte die Gelegenheit um den Voraushelfern einen nagelneuen Defibrillator zu überreichen. Dieser wurde kürzlich durch die Gemeinde beschafft und soll in Zukunft auf dem Einsatzfahrzeug der Voraushelfer stationiert werden. Die Gemeinde plant im kommenden Jahr sogar die Beschaffung eines eigenen Einsatzfahrzeuges für die Helfer. Thomas Schlung (Leiter der Voraushelfergruppe) bedankte sich für die neue Ausrüstung mit der man in Zukunft noch besser Leben retten kann. Das Jubiläumsfest findet am kommenden Wochenende am Feuerwehrhaus in Gilserberg statt und man hofft auf zahlreiche Gäste aus nah und fern. Am Samstagabend spielt nach einer kleinen Feierstunde die Liveband Solution zum Tanz auf. Am Sonntag finden am Vormittag Feuerwehrwettkämpfe statt und am Nachmittag wird ein großer Aktionstag mit zahlreichen Vorführungen des Rettungsdienstes, des THW, der Bundeswehr und der Feuerwehr stattfinden. Im Simulator des Rettungshubschraubers Christoph 7 kann man virtuell über das Hochland fliegen und die Feuerwehr führt eine Gasbrandbekämpfung und eine Fettexplosion vor. Neben deftigen Speisen und Getränken gibt es auch Kaffee und Kuchen. Wer die Voraushelfer im Gilserberger Hochland unterstützen will, kann für die geplante Beschaffung eines Einsatzfahrzeuges spenden.

Mähdrescher entzündete Getreidefeld - Feuerwehr verhinderte Ausbreitung

Am Freitag, den 04. August 2017 wurden die Feuerwehren aus der Gemeinde Gilserberg zu einem ausgedehnten Flächenbrand am Ortsrand von Gilserberg gerufen. Als die Brandschützer an der Einsatzstelle eintrafen brannte bereits ein etwa ein Hektar großes Getreitefeld. Die Flammen schlugen meterweit in die Höhe. Ein Mähdrescher hatte während der Mäharbeiten Feuer gefangen und das Feld entzündet. Mit Hilfe aller verfügbaren wasserführenden Feuerwehrfahrzeugen der Gemeinde Gilserberg wurden zwei Riegelstellungen aufgebaut um ein angezendes noch nicht abgeerntenden Feld und Wohnhäuser am Ortsrand zu schützen. Der brennende Mähdrescher wurde zeitgleich mit Schaum abgelöscht. "Wir haben das Feuer buchstäblich in letzter Sekunde aufhalten können" so Gemeindebrandinspektor Markus Böse. Es waren insgesamt 42 Einsatzkräfte aus Gilserberg, Sebbeterode, Itzenhain, Lischeid, Heimbach und Schönstein über zwei Stunden im Einsatz. Am Mähdrescher entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden. 

Hochland beim Kreiszeltlager stark vertreten!

Am ersten Ferienwochenende fand das diesjährige Kreiszeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Ziegenhain in Schwarzenborn statt, an dem auch die Jugendfeuerwehren aus Gilserberg teilnahmen. Trotz des teils durchwachsenen Wetters verbrachten über 50 Jugendliche aus dem Hochland ein paar schöne, abwechslungsreiche Tage auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz. Neben Geländespielen erfolgte auch die Abnahme der Leistungsspange. Besonders stolz sind wir, dass 14 Jugendliche aus dem Hochland diese höchste Jugendfeuerwehr-Auszeichnung erreicht haben.
An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an die zahlreichen Helfer und Betreuer, sowie an die anderen Jugendfeuerwehren für dieses schöne Wochenende.

Jeep prallt gegen Sattelzug

In der Nacht zu Montag, den 03.07.2017 ist auf der B3 kurz hinter Gilserberg in Fahrtrichtung Jesberg ein Jeep-Fahrer aus Mayen mit dem entgegenkommenden Sattelzug zusammengeprallt.

Der Geländewagen geriet anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab und blieb hochkant im Strassengraben liegen.
Zur Erstversorgung möglicher Verletzter waren die Voraushelfer der Feuerwehr aus Gilserberg als erstes an der Unfallstelle. Der eintreffende Rettungswagen aus Jesberg und der Notarzt aus Ziegenhain behandelten den Fahrer des Geländewagens aber nur ambulant. Dieser blieb trotz des heftigen Aufpralls glücklicherweise unverletzt.
Die alarmierte Feuerwehr Gilserberg sperrte die Straße und beseitigte Trümmer und ausgelaufene Betriebsstoffe. Während der aufwendigen Bergungsarbeiten des Jeeps und des LKW unterstütze die Feuerwehr den Abschleppdienst durch Absicherung und Ausleuchtung.
An dem Geländewagen entstand vermutlich wirtschaftlicher Totalschaden, die Zugmaschine des Sattelschleppers wurde so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden musste. Der Sachsacheden wird auf mindestens 50.000,- geschätzt. Der Unfall erinnerte sehr stark an einen Unfall vom 01.03.2017 bei dem ein Mensch, fast an gleicher Stelle, in seinem Auto getötet wurde. Der Fahrer des Geländewagens hatte diesmal großes Glück, dass der LKW - Fahrer in letzter Sekunde noch nach links zog um einen frontalen Zusammenprall zu vermeiden. Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen war die B3 zeitweise voll gesperrt. Es waren neben der Polizei Schwalmstadt und dem Rettungsdienst 12 Einsatzkräfte der Feuerwehr Gilserberg bis 3 Uhr früh im Einsatz.

Jugendfeuerwehren aus dem Hochland überzeugten beim Kreisentscheid!

         Sachsenhausen 1.+2. in der Gruppenwertung                     Gilserberg 2. in der Staffelwertung!

Am Samstag, den 03.06.2017 fand der Kreisentscheid des Altkreises-Ziegenhain

in Schrecksbach statt. Auch in diesem Jahr hat die Jugendfeuerwehr aus

Sachsenhausen mit 2 Gruppen erfolgreich teilgenommen.

Dank vieler Übungsstunden unter der Leitung der Jugendwarte Gerd

Wurmbäck, Lisa Wurmbäck, Mara Schwalm und Jens Schömann konnte ein

sehr guter Leistungsstand eingeübt werden. Trotz anderer vielfältigen Hobbys

gelang es den Jugendwarten über mehrere Jahre eine leistungsstarke

Jugendfeuerwehr auszubilden. So erreichte die Gruppe 2 den ersten Platz mit

1389 Punkten und die Gruppe 1 den zweiten Platz mit 1384 Punkten. Mit der

Belegung des ersten Platzes konnte sich die zweite Gruppe für die nächste

Etappe des Großkreisentscheides am 24.06.2017 in Malsfeld qualifizieren.

Somit konnte die Erfolgsgeschichte der vergangenen Jahre fortgeschrieben

werden. Der Pokal konnte bereits zum 4. Mal in den letzten 6 Jahren nach

Sachsenhausen geholt werden. Dies zeugt auch von einer sehr konstanten

Jugendarbeit, die sich dank des interessierten Nachwuchses aus Sachsenhausen

und Umgebung, aufrechterhalten lässt. Zurzeit werden 26 Kinder und

Jugendliche in der Jugendfeuerwehr ausgebildet, was auch für die Zukunft auf

weitere Erfolge hoffen lässt.

 

Die Jugendfeuerwehr aus Gilserberg unter der Leitung von Christian Kern und Lukas Daum erreichte den 2. Platz in der Staffelwertung und qualifiziert sich dadurch ebenfalls für den Großkreisentscheid.

 

Für den Großkreisentscheid sind Eltern und Freunde zur Unterstützung unserer

Gruppen herzlich eingeladen.

Feuerwehr liefert Notstrom für Beatmung!

Zu einer nicht ganz alltäglichen Hilfeleistung wurde die Feuerwehr Gilserberg am Samstag, den 13.05.2017 gerufen. Wegen eines Stromausfalls in Gilserberg musste die Feuerwehr anrücken. In der Paritätischen Nachsorgeeinrichtung sind zwei Patienten auf eine dauerhafte Heimbeatmung über Beatmungsgeräte mit einer Atemmaske angewiesen. Aufgrund eines länger anhaltenden Stromausfalls musste dringend gehandelt werden und die Feuerwehr baute rasch eine Notstromversorgung auf. Nach zwei Stunden hatte der Energieversorger den Schaden behoben und die Feuerwehr konnte abrücken. Es waren insgesamt 12 Einsatzkräfte vor Ort.

Maschinistenlehrgang bestanden!

Mirko Gebler von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg beendete am Samstag, den 13.05.2017 erfolgreich einen Maschinistenlehrgang in Schwalmstadt - Treysa. An drei Wochenenden wurden den insgesamt 22 Teilnehmern die theoretischen und praktischen Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, die sie benötigen um im Einsatz alle Geräte und Aggregate der Feuerwehr zu bedienen. Wir Gratulieren und wünschen viel Erfolg bei dieser verantwortungsvollen Aufgabe!

Ein Verletzter bei Wohnungsbrand

Die Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg musste am Sonntag, den 09.04.2017 gegen 19:45 Uhr zu einem Küchenbrand in Gilserberg ausrücken. Nachdem die Brandschützer bereits den ganzen Tag die Absicherung des Kellerwald Radrennens übernommen hatten, mussten sie unter der Leitung des stellv. Gemeindebrandinspektors Oliver Neuwirth am frühen Abend noch einen Wohnungsbrand löschen. Die Feuerwehren aus Gilserberg, Sebbeterode und Itzenhain waren mit insgesamt 35 Einsatzkräften etwa zwei Stunden im Einsatz. In der Küche eines Wohn- und Geschäftshauses in der Bahnhofstraße in Gilserberg brach in der Küche im 1. Obergeschoss ein Brand aus, den die Bewohner nicht unter Kontrolle bringen könnten. Die Eltern mit ihren beiden Kindern flüchtenden ins freie und riefen die Feuerwehr. Die brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Die Wohnung ist nach dem Brand vorerst unbewohnbar. Bei Löschversuchen hat einer der Bewohner Rauchgas eingeatmet und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf 20.000,- geschätzt.

Sprechfunklehrgang bestanden!

Am Samstag, den 08.April legte Mirko Gebler von der Freiwilligen Feuerwehr Gilserberg erfolgreich die Prüfung des Sprechfunklehrganges in Ziegenhain ab. Er ist jetzt berechtigt am Funkverkehr der Behörden mit Sicherheitsaufgaben teilzunehmen. Im Sprechfunklehrgang werden die theoretischen und praktischen Kenntnisse zur Nutzung des digitalen Sprechfunknetztes und der Endgeräte vermittelt. Insgesamt 21 Lehrgangsteilnehmer aus dem Kreisfeuerwehrverband Ziegenhain nahmen erfolgreich an dem Lehrgang teil.

Truppmann Teil 2 Ausbildung - GABC Einsatz

Am vergangenen Samstag trafen sich rund 20 Angehörige der Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg zur monatlichen Truppmann 2 – Ausbildung. Dieses Mal standen die ABC- Gefahrstoffe auf dem Dienstplan. Unter der Leitung von dem Stellv. GBI Oliver Neuwirth und dem Stellv. WeFü der Feuerwehr Sebbeterode Torben Wiesmann wurden, verschiedene Einsatzszenarien abgearbeitet.

In Übung 1 wurde ein auslaufender Gefahrstoff nach einem Auffahrunfall angenommen. Hierbei wurde der Fahrer des vorrausfahrenden Fahrzeugs vermisst und musste gerettet werden.

In Übung 2 ist ein Fahrer eines Paketdienstes aufgrund eines medizinischen Notfalls mit einer Hauswand kollidiert. Dieser hatte geringe Mengen eines Gefahrstoffes als Stückgut geladen, welche bei dem Aufprall beschädigt wurden und ausgetreten sind.

Die Übungen wurden gemäß der GAMS- Regel mit den örtlich zur Verfügung stehenden Mitteln abgearbeitet.

Im Einsatz für Sicherheit und Ordnung

Daniela Kappes, Mitarbeiterin des Gilserberger Ordnungsamtes, nahm kürzlich erfolgreich an einem Feuerwehrgrundlehrgang in Ziegenhain teil. Nach 96 Stunden theoretischer- und praktischer Ausbildung legte sie am Wochenende zusammen mit den anderen Lehrgangsteilnehmern, unter Beobachtung von Kreisbrandmeisters Thomas Thiel, die Prüfung ab. Frau Kappes wird in Zukunft als Mitglied der Einsatzabteilung der Feuerwehr Gilserberg, die Mannschaft verstärken. Gerade am Tage sind Einsatzkräfte oft rar und so ist es um so erfreulicher das neben Bürgermeister Rainer Barth auch weitere Beschäftigte der Gemeinde für den Feuerwehreinsatz bereit stehen. Das sind zur Zeit, neben dem Bürgermeister noch weitere sechs Beschäftigte des Bauhofes. Mit Frau Kappes stehen in Zukunft insgesamt acht Einsatzkräfte zur Verfügung um die örtliche Feuerwehr zu verstärken. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen stehen natürlich auch auf dem Programm, so wurden die Mitarbeiter in 2016 im Umgang mit der Rettungsschere und Spreizer geschult um, gerade tagsüber, bei Unfällen auf der viel befahrenen B3 zum Einsatz kommen zu können. Die Gemeinde Gilserberg, als Träger der öffentlichen Feuerwehr, ist bestrebt Beschäftigte jederzeit für den Feuerwehreinsatz frei zu stellen, so wie das auch gesetzlich von allen anderen Arbeitgebern gefordert wird. Gemeindebrandinspektor Markus Böse begrüßt das und verweist auf die Wichtigkeit der "Tagesalarmsicherheit". 

B3 - Autofahrer nach Kollision mit LKW getötet


Am Mittwoch, den 01.03.2017 um 19:30 Uhr wurde der Rüstzug der Feuerwehr Gilserberg zu einem Verkehrsunfall auf die B3 zwischen Gilserberg und Sebbeterode gerufen. Ein Autofahrer der in Fahrtrichtung Jesberg unterwegs war, kam aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und prallte mit einem Futtermittel LKW zusammen. Der LKW geriet in der Folge des Aufpralls von der Fahrbahn ab und kam auf einem Feld zum stehen. Der Fahrer des PKW wurde aufgrund der Wucht des Zusammenstoßes sofort getötet und in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Der LKW Fahrer und seine Beifahrerin wurden leicht verletzt. Die Feuerwehren aus Gilserberg, Sebbtererode und Lischeid waren mit insgesamt 39 Einsatzkräften unter der Leitung des stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Oliver Neuwirth im Einsatz. Die aufwändigen Bergungsarbeiten zur Befreiung des massiv eingeklemmten Unfallopfers dauerten über längere Zeit. Die Bergungsarbeiten an diesem Abend dauerten insgesamt 4,5 Std. Ein von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachter begann noch ander Unfallstelle mit der Ursachenermittlung. Die Bundesstraße 3 war während dieser Zeit voll gesperrt. Die Bergung des Futtermittel LKW mit Anhänger wird zu einem späteren Zeitpunkt mit Spezialgerät erfolgen.

Feuerwehr besichtigt Hospiz

Am Mittwoch, den 01. Februar fand im Anschluß an den Tag der offenen Tür im Hospiz eine Begehung durch die Feuerwehr statt. Die Leiterin der Einrichtung, Frau Karama, gab den Einsatzkräften der Feuerwehr Gilserberg sowie den Führungskräften aus den Ortsteilen einen Überblick über die Räumlichkeiten und Brandschutzeinrichtungen im neu eröffneten Hospiz. Im Anschluß an die Begehung hatten wir bei einem kleinen Imbiß und Getränken noch Gelegenheit, Fragen zur Arbeit des Hospiz zu stellen und konnten uns gegenseitig besser kennenlernen.

Wir bedanken uns bei Frau Karama und ihrem Team für die freundlichen Aufnahme und die gute Bewirtung und wünschen dem Hospiz alles Gute für die Zukunft.

Beton auf Landstrasse beseitigt

Am Mittwoch, den 01.02.2017 wurde die Feuerwehr gegen 17.15 Uhr zu einem Einsatz ins Gewerbegebiet Gilserberg gerufen. Ein Betonauto hatte auf der L3155 Richtung Schwalm-stadt vom Abzweig ins Gewerbegebiet „Im Entenpfuhl“ bis auf Höhe des Gilserberger Sportplatzes auf einer Strecke von ca. 400 m einen Teil seiner Ladung verloren. Die Feuerwehr sperrte die Straße zunächst ab, um sie dann zu reinigen. Dazu spritzten die Einsatzkräfte mit dem Schnellangriff den Beton ab und entfernten die Reste mit Schaufel und Besen. Nach Ende der Reinigungsarbeiten gegen 18.30 Uhr streute die Straßenmeisterei die Einsatzstelle aufgrund des einsetzenden Frostes noch ab bevor die Straße wieder freigegeben wurde. Im Einsatz waren 18 Feuerwehrleute aus Gilserberg und Itzenhain  sowie eine Funkstreife der Polizei Schwalmstadt.

Wehrführerseminar mit Einsatzsimulation

Am vergangenen Wochenende reisten die Führungskräfte der Gilserberger Feuerwehren auf den hohen Knüll. Hauptbestandteil eines Seminars im Boglerhaus waren so genannte  "Einsatzsimulationen". Es handelt sich hierbei um eine sehr effektive Art der Führungsausbildung. Obwohl alle Einheiten, Fahrzeuge und Geräte nur als Magnetbilder auf einer großen Tafel existieren, entsteht während der sehr realistisch angelegten Übung enormer Stress für die Feuerwehrführer. Der Kontakt unter den Einsatzkräften und zur Leitstelle wird, wie in der Realität auch, nur mit Sprechfunk hergestellt und die Übungen laufen in "Echtzeit" ab. Vormittags wurden die Feuerwehren zu einem Zimmerbrand mit Menschenrettung gerufen und nachmittags zu einem Großbrand in einem Düngemittellager. Beide Einsatzszenarien waren zwar rein fiktiv, wurden aber mit den bekannten Mitteln virtuell abgearbeitet. Schnell waren die 16 Teilnehmer in die simulierte Lage eingetaucht und so mancher hatte schnell vergessen, dass es sich nur um eine Übung handelt. Anhand des Funkverkehrs waren die Übungen nicht vom Ernstfall zu unterscheiden.
Das Simulationstraining wird seit mehreren Jahren erfolgreich an der Hessischen Landesfeuerwehrschule angeboten. Die Feuerwehr der Gemeinde Gilserberg nahm sich das zum Vorbild um eigene, auf die Gemeinde Gilserberg zugeschnittene Übungen durchzuführen. Die Übungen wurden von Oliver Neuwirth geplant und koordiniert. Gemeindebrandinspektor Markus Böse und Bürgermeister Rainer Barth zeigten sich erfreut über die hoch motivierten Übungsteilnehmer. "Dieses Wochenendseminar hat unsere Wehrführer fit für den nächsten Einsatz gemacht! Die Frage ist nicht ob er kommt, sondern nur wann er kommt" so Markus Böse weiter.

Feuerwehrwehrfest bei Freunden in Frankreich

Eine siebenköpfige Delegation, bestehend aus Feuerwehrleuten aus dem Gilserberger Hochland, besuchte eine Woche vor Weihnachten die Partnergemeinde Rocheservière in Frankreich. Die Brandschützer pflegen seit 19 Jahren eine Partnerschaft mit den "Sapeur Pompiers" der Kleinstadt im Département Vendée. Bereits 11 gegenseitige Besuche fanden trotz einer Distanz von über 1100 Km statt. Die Delegation aus Deutschland, unter der Leitung des Gemeindebrandinspektors Markus Böse, informierte sich über die Organisation und Ausstattung der Feuerwehr und des Rettungsdienstes in der westfranzösischen Gemeinde und feierte mit den Kameradinnen und Kameraden ein Fest zu Ehren der St. Barbara, die als Schutzpatronin der französischen Feuerwehren gilt. Neben der Teilnahme an einem Gottestdienst zu Ehren der Feuerwehr marschierte man auch bei herrlichem Sonnenschein durch den Stadtkern um anschließend ausgiebig zu feiern. Die französischen Feuerwehrleute haben ihren Gegenbesuch bereits zum 10 -jährigen Bestehen der Voraushelfergruppe (First Responder) in Gilserberg vom 22. - 24. September 2017 angekündigt. Mitglieder der deutschen Delegation waren: Markus Böse, Markus Schneider, Thorsten England, André England, Torben Wiesmann, Frank Hahn und Marius Damm. Nach einem anstrengenden aber erlebnisreichen Wochenende erreichten die Brandschützer am Sonntagnacht nach über 12 Stunden Rückfahrt wieder die Heimat.

Mann aus Unfallwrack gerettet

Am Sonntag, den 04.12.2016 um 16:05 Uhr wurde die Feuerwehr Gilserberg zusammen mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der B 3 zwischen Gilserberg und Sebbeterode alarmiert. Ein 55-jähriger Autofahrer hielt vermutlich am Seitenstreifen an und setzte den Blinker. Eine 20 jährige Fahrerin die das nicht erkannte rammte das stehende Auto und beide Fahrzeuge landeten im Straßengraben. Der Fahrer im Audi wurde schwer verletzt und musste aufgrund seines Verletzungsmusters durch den Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten aus seinem Fahrzeug befreit werden. Die junge Frau wurde glücklicherweise nur leicht verletzt. Beide wurden nach der Erstversorgung durch einen Notarzt mit Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Die Feuerwehren aus Gilserberg, Sebbeterode und Lischeid waren mit 30 Einsatzkräften etwa eine Stunde im Einsatz. Die B3 war während der Rettungsarbeiten voll gesperrt.

Gemeinsame Jahreshauptversammlung am 25.11.16

Kreisbrandmeister Thomas Thiel bei seinem Grußwort
Anlässlich der gemeinsamen Hauptversammlung aller Feuerwehren der Gemeinde Gilserberg begrüßte Gemeindebrandinspektor Markus Böse am letzten Freitag zahlreiche Gäste in der Hochlandhalle in Gilserberg. Einen ausführlichen Bericht gaben er, die Leiterin der Kinderfeuerwehr Hildegard Damm, der Gemeindejugendfeuerwehrwart Marius Böse, der Leiter des Atemschutzes und Katastrophenschutzzugführer Oliver Neuwirth, der Beauftragte des Digitalfunkes Jens Schömann und der Leiter der Voraushelfergruppe Thomas Schlung über ihre Tätigkeiten ab. Böse berichtete unter anderem über die 75 Einsätze die in 2016 bereits absolviert wurden. Bürgermeister Rainer Barth begrüßte die Gäste und dankte der Feuerwehr für ihre vorbildliche Arbeit. Er gab in seinem Grußwort auch einen Ausblick auf zahlreiche geplante Investitionen im Bereich der Gefahrenabwehr. So soll im nächsten Jahr ein neues Löschfahrzeug (HLF 10) in Gilserberg stationiert werden und im Jahr 2019 das Fahrzeug der Feuerwehr Sebbeterode erneuert werden. Die Feuerwehrhäuser in Sachsenhausen und Sebbeterode sollen in den kommenden Jahren wegen baulicher Mängel erneuert werden.
Insgesamt 13 neue Mitglieder wurden offiziell in die Einsatzabteilung der Gemeindefeuerwehr aufgenommen. Die Zahl der aktiven Mitglieder ist in diesem Jahr erfreulicher weise von 145 auf 154 Einsatzkräfte gestiegen. Oliver Neuwirth beklagte als Leiter des Atemschutzes jedoch den Rückgang der einsatzbereiten Atemschutzgeräteträger. Obwohl über 50 Personen die nötige Ausbildung besitzen, können nur 28 eingesetzt werden, da ärztliche Untersuchungen oder Pflichtfortbildungen nicht besucht wurden. Oftmals hätten die Einsatzkräfte aber auch gesundheitliche Einschränkungen und dürfen daher keinen Atemschutz mehr tragen. Der Leiter der Voraushelfergruppe Thomas Schlung verwies auf das 10-jährige Jubiläum der Voraushelfer, die über 50 Einsätze pro Jahr leisten um medizinische Hilfe vor dem eintreffenden Rettungsdienst durchzuführen. Dieses wird mit einem Jubiläumsfest vom 22.-24.09.2017 in Gilserberg gefeiert.

Grußworte richteten Kreisbrandmeister Thomas Thiel, Kreisjugendfeuerwehrwart Christoph Ilse und der Stellv. Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzende Norbert Mühling an die Versammlung. Im Anschluss wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige geehrt und befördert.

Die Ehrungen im Einzelnen

Anerkennungsprämie Land Hessen für 10 Jahre aktiven Einsatzdienst:
Daniel Momberger, Patrick Damm

Anerkennungsprämie Land Hessen für 20 Jahre aktiven Einsatzdienst:
Markus Schneider, Timo Stehling
 
Anerkennungsprämie Land Hessen für 30 Jahre aktiven Einsatzdienst:
Heiko Böth, Thomas Schwalm, Manfred Wagner, Rainer Wenzel, Friedrich Gatzke

Anerkennungsprämie Land Hessen für 40 Jahre aktiven Einsatzdienst:
Christian Scheibeler, Jürgen Vöhl

Mit dem silbernen Brandschutzehrenzeichen für 25 Jahre aktiven Dienst in der Feuerwehr (mit Jugendfeuerwehr) :
Markus Schneider, Jörg Schlung, Timo Stehling, Carsten Schmidt, Christian Euler

Mit der bronzenen Katastrophenschutzmedaille für 10 Jahre MItgliedschaft im Katastrophenschutz:
Torben Wiesmann, Annabell Neuwirth

Befördert wurden:

Zum Feuerwehrmann/ zur Feuerwehrfrau:
Victoria Böth, Dennis Blaufuß, Marcus Böth, Lukas Daum, Stephan Jordan, Oliver Koch, Tobias Koch, Leon Kuchar, Julian Wagner

Zum Oberfeuerwehrmann / zur Oberfeuerwehrfrau:
Anne Koch, Michael Stumpf, Martin Riebeling

Zum Hauptfeuerwehrmann:
Florian Wenzel

Zum Löschmeister:
Marius Böse

Zum Oberlöschmeister:
Florian Freimuth


Weiterhin wurden zahlreiche Feuerwehrangehörige für die erfolgreiche Teilnahme an den Kreisentscheiden mit dem Leistungsabzeichen in Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet.

Retten aus besonderen Lagen

Am Samstag, den 09.10.16 trafen sich die Angehörigen der Hochlandfeuerwehren zur monatlichen "Truppmann Teil 2" Ausbildung. Auf dem Ausbildungsplan stand "Rettung von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen". Insbesondere die Vorgehensweise bei einer "PKW - Seitenlage" wurde geübt. 20 Einsatzkräfte nahmen an der Ausbildung am Feuerwehrhaus in Gilserberg teil, die unter der Leitung von Marius Damm und Marius Böse durchgeführt wurde.