Katastrophenschutzzug Gilserberg bildet sich fort

 

 

Am Samstag, den 14.04.2012 trafen sich 16 Kameradinnen und Kameraden des Katas-trophenschutzzuges Gilserberg zu einer gemeinsamen Einsatzübung mit der Feuerwehr Jesberg, der Rettungshundestaffeln Schwalm-Eder und Korbach sowie den Revierförstern Frau Bartsch und Herrn Hickmann von Hessenforst am Wüstegarten. Angenommen wurde der Absturz einer Militärmaschine im Kellerwald nördlich Jesberg/Densberg. Aufgrund dieses Absturzes hatte sich zwei Feuer im Wald entzündet und drei Menschen wurden vermisst. Es wurden zwei Einsatzabschnitte gebildet: Brandbekämpfung und Vermißtensuche. Die Brandbekämpfung wurde durch die Feuerwehr Jesberg mit Unterstützung der Feuerwehr Neuental durchgeführt, unsere Aufgabe war die Suche der drei vermissten Personen mit Unterstützung der beiden Hundestaffeln.

 

Gemeinsam mit der Leitung der Hundestaffel wurde eine gemeinsame Abschnittsleitung gebildet und anschließend mit 3 Suchgruppen ein dicht bewachsenes Waldgebiet von ca. 80 Hektar Fläche durchsucht. Eine Suchgruppe bestand jeweils aus drei Hundeteams und zwei Trupps der Feuerwehr zur Unterstützung. Eine erfolgreiche Rettung aller drei vermissten Personen innerhalb von weniger als 2 Stunden ist das Ergebnis von sehr gut ausgebildeten Suchhunden und einer erfolgreichen Zusammenarbeit von Hundestaffel und Feuerwehr.

 

Bei der anschließenden Nachbesprechung am Forsthaus Steinboß wurde neben der Vermisstensuche auch die Brandbekämpfung erfolgreich bewertet und die Bedeutung solcher Übungen für den Ernstfall unterstrichen. Alle Teilnehmer lobten die Übung als interessante Erfahrung. Wir danken an dieser Stelle Hessenforst, insbe-sondere Frau Bartsch und Herrn Hickmann für die angenehme Zusammenarbeit und freuen uns auf weitere gemeinsame Übungen.